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  Beauftragt zu heilen - in Beruf, Gemeinde, Gesellschaft  
    27. bis 29. März 2008 Kongress Palais Kassel  
 
   
  Statements  
 

Mitglieder des Kongress-Vorstands antworten auf die Frage:
"Wie bewerten Sie den Christlichen Gesundheitskongress 2008?"

 
 

Dr. Martin Grabe

 
 

Dr.

Dr. med., Chefarzt der Psychotherapeutischen Abteilung der Klinik Hohe Mark (Oberursel), 1. Vorsitzender der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS)

Foto: idea-Bild/Rösler

 

Der erste Christliche Gesundheitskongress war ein voller Erfolg. Wie sich schon bei den APS-Kongressen im Bereich der Psychotherapie und Seelsorge zeigte, war es auch in diesem erweiterten Rahmen möglich, fach- und konfessionsübergreifend in ein echtes Gespräch miteinander zu kommen. Es wurde deutlich, dass Katholiken und Pfingstler, Lutheraner und Baptisten alle einen Beitrag liefern können in diesem Nachdenken über das Zusammenwirken von Gesundheitswesen und Gemeinde. Und ganz unabhängig von der Berufsgruppe: Es ging wohl niemand ohne Anregungen und Ermutigung für seine persönliche Arbeit nach Hause.

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Dr. Kirstin Hartwig

 
 

Dr. Kirstin Hartwig

Dr. med., Assistenzärztin Gynäkologie und Geburtshilfe, Referentin für Studentenarbeit der "Arbeitsgemeinschaft christlicher Mediziner", Braunschweig

 

Mich hat fasziniert, wie viele Menschen zusammengekommen sind, die ein gemeinsames Ziel haben: ihren Glauben und die Medizin, Gesundheitswesen und Gemeinde zusammenzubringen, um Kranken ganzheitliche Hilfe und Heilung zu ermöglichen. Und diese Menschen stammten aus ganz verschiedenen geistlichen Hintergründen, aus verschiedenen Berufsgruppen, zwischen denen im Alltag oft Spannungen bestehen, und waren trotzdem bereit, an einem Strang zu ziehen, um Veränderung zu bewirken, neue Ideen und Modelle zu entwickeln. Beeindruckt hat es mich zu hören, wie andere Kollegen dies bereits im Alltag umsetzen, zu sehen, was unter den oft nicht einfachen Bedingungen möglich ist. Mich ermutigt die Begegnung mit solchen Vorbildern, den Glauben auch in meinen Berufsalltag noch mehr einzubeziehen.

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Dr. Beate Jakob

 
 

Dr. Beate Jakob

Dr. med., Deutsches Institut für ärztliche Mission (Difäm), Tübingen

Foto: idea-Bild/Rösler

 

Der erste Christliche Gesundheitskongress war für mich in dreifacher Hinsicht wichtig und wegweisend:

  • Die Vielfalt und Weite des Kongresses: Der Kongress führte Frauen und Männer aus den Gemeinden und Professionelle aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens, aus der akademischen Theologie und der Gemeindepraxis zusammen. Wissenschaftliche Fachbeiträge hatten ebenso ihren Platz wie ermutigende Berichte aus der Praxis, und es kam zu einem fruchtbaren Austausch zwischen den Konfessionen und unterschiedlichen Frömmigkeitsstilen.
  • Wir erlebten einen Kongress mit Herz und Verstand: Neben wissenschaftlichen Diskursen und den Praxisbeispielen waren die Tage in Kassel geprägt vom Gebet und vom gemeinsam erfahrenen Glauben.
  • Ermutigung und Auftrag - beides nehme ich mit auf meinen Weg: Ich bin bestärkt in der Überzeugung, dass wir als Christinnen und Christen ein bisher oft noch nicht entdecktes Potential im Bereich von Heilung haben und dass wir unseren Heilungsauftrag in Beruf, Gemeinde, Gesellschaft in Zukunft noch stärker wahrnehmen sollten. Deshalb wünsche ich mir, dass aus dem Kongress ein Gremium erwächst, das an dieser Thematik weiter arbeitet. Und: Der Kongress sollte eine Fortsetzung finden!

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Dieter Keucher

 
 

Dieter Keucher

Pfarrer, 1. Vorsitzender der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche

Foto: Reinhold Schöllmann, Schmallenberg

 

In großer Dankbarkeit blicke ich auf den Christlichen Gesundheitskongress in Kassel zurück. Mit diesem Kongress begann ein intensiver Prozess des Gespräches über den Zusammenhang von Spiritualität und heilendem Handeln im Gesundheitswesen mit einer beachtlichen Öffentlichkeitswirkung. Der Kongress fordert das Gesundheitswesen heraus, Fragen nach der Spiritualität nicht mehr auszuklammern und lädt die Gemeinden ein, sich neu des ihnen aufgetragenen heilenden Wirkens bewusst zu werden. In dieser doppelten Ausrichtung wirkten die kompetenten Vorträge und Foren gegenseitig anregend und befruchtend.

Erfreulich war für mich die Beobachtung einer guten geistlichen Atmosphäre. Es hat sich gezeigt, dass die Zielvorstellungen des Christlichen Gesundheitskongresses in einen langen Prozess zukünftiger Arbeit mit intensivem persönlichem Engagement münden.

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Michael Rathgeb

 
 

Michael Rathgeb

Trainer und Coach, Charismatische Erneuerung in der Katholischen Kirche (CE), Gemeinschaft Immanuel Ravensburg

Foto: idea-Bild/Rösler

 

Der Gesundheitskongress ist für mich ein wegweisendes Forum. Christen, die im Gesundheitswesen in unterschiedlichen Bereichen und auf unterschiedlichen Ebenen eine ganzheitliche, vom christlichen Glauben her inspirierte Sicht von Gesundheit unterstützen, treffen sich, tauschen sich aus und ermutigen einander. Dabei werden die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Chancen und Herausforderungen sehr ernst genommen und der Dialog mit Repräsentanten unterschiedlicher Interessensgruppen und Verbänden geführt. Ich wünsche mir eine Fortsetzung der Veranstaltung.

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Dr. Heinrich Christian Rust

 
 

Dr. Heinrich Christian Rust

Dr. theol., Pastor der Ev.-Freik. Gemeinde Braunschweiger Friedenskirche, Leiter Geistliche Gemeindeerneuerung - Initiative im Bund Ev.-Freik. Gemeinden

Foto: idea-Bild/Rösler

 

Der Christliche Gesundheitskongress hat in unserem Land ein klares Signal gesetzt, dass der heilende Dienst in Kirche, Beruf und Gesellschaft stärker als bislang gefördert und aufeinander bezogen werden kann. Eine besondere Bereicherung liegt in der Interkonfessionalität und in der thematischen Breite, mit der dieses Thema angegangen wurde. Der Kongress hat auch gezeigt, dass es im Land bereits viele gute Praxismodelle gibt, wie der heilende Dienst in Kirche und Beruf besser integriert wird.

Dennoch liegt ein großes und weites Feld vor uns, dem wir uns in Zukunft auch noch weiter und intensiver widmen sollen. Hierzu zählt eine Verständigung über eine biblisch gegründete und seelsorgerlich verantwortbare Heilungstheologie; die mutige und weitere Profilierung einer christlichen Heilkunde und auch die systematische Förderung und Stärkung des Dialogs und der Zusammenarbeit von Kichen und medizinisch-therapeutischen Einrichtungen. Der erste Christliche Gesundheitskongress hat uns ermutigt, in diesem Sinne Fortsetzung zu machen.

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Dr. Georg Schiffner

 
 

Dr. Georg Schiffner

Dr. med., Oberarzt, 1. Vorsitzender "Christen im Gesundheitswesen e.V.", Hamburg

Foto: idea-Bild/Rösler

 

Ich glaube, man kann den Christlichen Gesundheitskongress als einen Erfolg werten - mehr noch: als ein großes Geschenk! Experten aus verschiedensten beruflichen und geistlichen Hintergründen ergänzten sich in zahlreichen Vorträgen und Seminaren zu einer Gesamtschau des christlichen Heilungsauftrages in Beruf, Gemeinde und Gesellschaft. Vielfältige persönliche Begegnungen und eine fröhliche Atmosphäre prägten den Kongress.

Vom Christlichen Gesundheitskongress geht eine starke Ermutigung aus, christlich-ganzheitliche Angebote zu Krankheitsbewältigung und Gesundheitsförderung in unsere Gesellschaft einzubringen. Bei allem, was auf diesem Weg noch zu lernen ist, gilt als Botschaft des Kongresses: Es lohnt sich, gemeinsam weiter zu gehen!

 
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Christlicher Gesundheitskongress
Speersort 10
20095 Hamburg
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Tel. (040) 32 33 07-16
Fax (040) 32 24 03
info@christlicher-gesundheitskongress.de

   
 
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